Am 27. Juni 2017 hat ein weiteres Alpaka das Gelände am Marienstift bezogen.

Von Anfang an und gut gelaunt spaziert das neue Alpaka mit dem Namen „Poseidon“ im Gelände herum. Es wurde von den drei „Alten“ gut in Empfang genommen und sofort...

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Bewohner, Betreuer und Gäste feierten am Freitag, den 16. Juni das 10-jährige Bestehen der Einrichtung „Haus Fichtelbergblick“ in Johanngeorgenstadt im Sinne eines „Jahrmarktfestes“ mit vielen Attraktionen, Spielen, Glücksrad und Shows wie...

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Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen "Haus Fichtelbergblick"

In einem der schönsten Waldgebiete Sachsens wurde im Januar 2007 eine hochmoderne Wohnstätte für erwachsene Menschen mit geistiger und/oder Mehrfachbehinderung in Betrieb genommen.

Das "Haus Fichtelbergblick" liegt im idylisch gelegenen Ort Johanngeorgenstadt mit ca. 5.000 Einwohnern. Ein unverbaubarer Blick auf den höchsten Berg Ostdeutschlands mit 1.214 m gab dieser Wohnstätte ihren schönen Namen.

Für Ausflüge und Einkäufe stehen dem Einrichtungsverbund 2 Kleinbusse (u.a. auch rollstuhlgerecht) zur Verfügung. Die nächste Bushaltestelle ist ca. 600 m entfernt, zum Bahnhof sind es ca. 3 km. Als Grenzgebiet zur tschechischen Republik bieten sich außerdem zahlreiche Ausflugsziele an.

Ausstattung und Besonderheiten

In 60 Einzelzimmern können sich hier die Bewohner wohlfühlen. Ein spezielles Wohngruppensystem mit einer Größe von 6-8 Bewohnern sichert eine familiäre Atmosphäre und trägt entscheidend zum Wohlfühlen bei.

Die Heimbewohner erhalten unter Beachtung der spezifisch, individuellen Besonderheiten im Bereich Wohnen, Unterstützung und Anleitung bei den verschiedensten Lebensbereichen. Diese orientieren sich in den Inhalten am HMBW-Verfahren (Hilfebedarf für Menschen mit Behinderungen Wohnen):

  • alltägliche Lebensführung
  • individuelle Basisversorgung
  • Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben
  • Kommunikation und Orientierung
  • emotionale und psychische Entwicklung
  • Gesundheitsförderung und Erhaltung
  • Sonstiges

Die Gestaltung des Tages orientiert sich an den aktuellen behinderten-pädagogischen Grundsätzen. Sie achtet das grundlegende Bedürfnis jedes Menschen an Gestaltung des Alltagslebens. Sie gibt dem Bewohner Sicherheit und versetzt ihn in die Lage, den gesamten Tagesrhythmus bewusst zu erleben.

Die Beschäftigung im Bereich der Tagesstruktur ist Hauptbestandteil der Trennung der Bereiche Wohnen und Arbeit, sie dient in einzelnen Fällen der Erreichung einer Werkstattfähigkeit.

Ziel ist immer die Förderung elementarer Fähigkeiten und Fertigkeiten, das Ermöglichen sozialer Begegnung, Entwicklung von Kreativität und Steigerung des Selbstwertgefühles. Hierfür stehen eine Vielzahl von Tagesstrukturräumen zur Verfügung.

Die medizinische Betreuung der Bewohner wird durch einen ortsansässigen Hausarzt sichergestellt, der wöchentlich Hausbesuche durchführt.

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