EKH-Vertreter in Berlin auf dem Hauptstadtkongress
Auch in diesem Jahr fand in Berlin der berufsgruppenübergreifende Hauptstadtkongress für Gesundheit, Medizin und Pflege statt.
Vom 23. bis 25. Juni 2026 trafen und diskutierten Vertreter beim Hauptstadtforum Gesundheitspolitik, dem Gesundheitsmanagementkongress, dem Pflegemanagementkongress und dem Forum Medizin und Innovationen. Der Hauptstadtkongress fußt somit auf vier tragenden Säulen. Hervorzuheben sind auch spezielle Veranstaltungsformate wie das Forum Spitzenmedizin oder der Tag der Versicherungen. Auf diese Weise ermöglicht der Hauptstadtkongress jedes Jahr als einzige Veranstaltung in Deutschland den direkten und unmittelbaren Dialog und Informationsaustausch zwischen allen relevanten Entscheidungsträgern und Leistungserbringern im Gesundheitswesen.
Auch die EKH Erzgebirgische Krankenhaus und Hospitalgesellschaft mbH war vertreten.
Neben Geschäftsführer Bode, waren Frau Gotthardt (Heimleiterin im Pflegeheim Zwönitz) und Frau Kluge (Pflegedienstleiterin in Zwönitz) vor Ort. Die beiden Vertreterinnen referierten zum Themenkomplex: „Organisationsproblem Personalbemessung: Wie sich die Umsetzung des PeBeM auf Führung, Planung und Controlling auswirkt“.
Mit ihrem Vortrag „Die Implementierung von PeBeM von der Planung über die Umsetzung bis zum Controlling und deren Auswirkung auf die Führung einer stationären Pflegeeinrichtung“ wurden die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Modellphase der Jahre 2024/25 zum Personalbemessungs-modell dargestellt und erläutert sowie zwingende Voraussetzungen und Hinweise zur erfolgreichen Umsetzung aufgezeigt.
Im Dialog mit Spitzenvertretern und VIPs aus Gesundheitspolitik, Gesundheitswirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Verbänden konnten Erkenntnisse und aktuelles Wissen geteilt werden.
Erstmals fanden auch Veranstaltungen zum Thema Prävention statt. Ein sehr wichtiges und auch perspektivisch insgesamt ein kostenrelevantes Thema. Denn Prävention ist in Deutschland noch viel zu oft ein „Geheimtipp“ – obwohl praktisch alle Menschen Zugang dazu hätten. Dabei kann Prävention – richtig verstanden, angenommen und umgesetzt – einen wichtigen Beitrag zur Kostenreduzierung im Gesundheits- und Pflegebereich bilden.
Zahlreiche Aussteller von A – Z gaben Einblicke in ihre Angebote und neuesten Entwicklungen zur Unterstützung, Verbesserung oder auch Neuausrichtung von Angeboten in allen Bereichen der Gesundheits- und Pflegebranche. Aus erster Hand konnten Erkenntnisse insbesondere bezüglich medizinischer und pflegerischer Versorgungsplanung und zu den entsprechenden Rahmenbedingungen für das Gesundheitswesen, die Gesundheits- und Pflegeberufe, Finanzierung sowie perspektivische Entwicklungstendenzen in Erfahrung gebracht werden.



















